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Artist Statement

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Meine künstlerische Praxis konzentriert sich auf ortsspezifische Installationen, Skulptur und Performance. Die Werke beziehen sich unmittelbar auf den vorgefundenen architektonischen Raum sowie auf landschaftliche, infrastrukturelle und industrielle Zusammenhänge. Dabei möchte ich für die uns umgebenden Räume sowie für unsere körperliche Präsenz in ihnen sensibilisieren. Durch räumliche Bezugnahmen und veränderte körperliche Bewegungen werden Unsichtbarkeiten, Machtstrukturen und gesellschaftliche Normen, die Räumen und Körpern eingeschrieben sind, aufgezeigt.

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Details der alltäglichen Umgebung werden aufgegriffen, dekonstruiert und neu zusammengesetzt. Das dem Raum Hinzugefügte reinterpretiert ihn und ermöglicht ein verändertes Erleben von Raum und Körper - Raum und Kunstwerk beeinflussen sich wechselseitig. In neueren Installationen ist der architektonische Raum aktiver Teil der Arbeit: Besucher*innen müssen sich bewegen, um das Werk vollständig zu erfassen.

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„Instabile“ Volumen aus vielen einzelnen Fäden, Stangen, Gläsern oder Spiegeln entziehen sich eindeutiger Umgrenzung – die Körper scheinen die sich gleichzeitig zusammenzusetzen und wieder auseinanderzufallen. Zwischenräume und Spiegelungen erschweren die Abgrenzung von Werk und Raum und treten einer starren, normativen Architektur entgegen. Die meisten Arbeiten sind vergänglich und existieren nur für die Ausstellungsdauer. Zurück bleibt die Frage, ob das Wissen um ihre Flüchtigkeit das Erleben von Räumen und Körper intensiviert.

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